Das war die 11. ISFN-Trophäe

26.August, #ISFNT24

Am vergangenen Samstag zauberten die U12-Auswahlen prominenter Profiklubs wieder auf dem Ohlsdorfer Rasen. Die Internationale Salzkammergut-Fußball-Nachwuchs-Trophäe ging in die bereits elfte Runde und versetzte die hunderten Besucher mit ihren schönen Toren, raffinierten Tricks, beeindruckenden Ballstafetten und harten, aber zum Großteil fairen Zweikämpfen ins Staunen.

Gleich zum Auftakt traf das Heimteam unter Hadis Rekic auf Blau-Weiß Linz und legte einen über weite Strecken bärenstarken Auftritt hin, es fielen allerdings keine Treffer. Im zweiten Spiel ging es unseren Jungs und Mädels dann schon etwas leichter von der Hand. Ein Ohlsdorfer Angriff nach dem anderen rollten auf das Gehäuse des slowenischen Vizemeisters NK Maribor, der regelrecht in seine Einzelteile zerlegt wurde. Gleich dreimal binnen 20 Minuten klingelte es im Kasten der Violetten. Mit Austria Wien hatten unsere Kicker dann einen zumindest optisch ähnlichen Gegner, der jedoch spielerisch auf ganzer Linie zu überzeugen wusste. Doch auch die Veilchen mussten einen Schock hinnehmen, als unsere Ohlsdorfer einen Konter per Außenrist-Volley nach idealem Stanglpass vollendeten. Die individuelle Qualität kam den Hauptstädtern dann zugute: Zuerst der Ausgleich und dann ein Treffer in letzter Sekunde verhinderte die nächste rot-weiße Sensation.

Apropos Rot-Weiß: Auch gegen den österreichischen Serienmeister FC Salzburg präsentierte sich unser Team mutig und musste sich nur knapp mit 0:1 geschlagen geben. Im letzten Gruppenspiel gegen den achtmaligen ungarischen Zweitligameister Haladás Szombathely schlug das Pendel zu den Gunsten unserer Jungs und Mädels um. Nach diesem 1:0-Erfolg und Platz drei in der Gruppe Ging es im Platzierungsspiel um den fünften Rang im Endklassement. Der Linzer ASK setzte sich allerdings verdient mit 3:0 durch. Nichtsdestotrotz bekamen die Fans im Ohlsdorfer Sportzentrum einen der wohl attraktivsten und kämpferischsten Auftritte einer heimischen Auswahl bei diesem Turnier geboten. Unter anderen Blau-Weiß Linz, Rapid Wien und sogar der FC Augsburg mussten sich am Ende hinter Ohlsdorf anstellen.

Aber auch die Duelle der anderen Teams hatten es ordentlich in sich. Im kleinen Finale schlug die Wiener Austria Salzburg knapp mit 1:0, während es zwischen dem slowakischen und österreichischen Meister Slovan Bratislava und Sturm Graz im Finale ins Elfmeterschießen ging. Auch dieses Mal behielt der Wiederholungstäter und Rekordsieger dieses Turniers die Nerven, entschied den Krimi im Meisterduell für sich und holte die ISFN-Trophäe in die steirische Hauptstadt.

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